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US-Immobilien in der Krise

Die Krise auf dem amerikanischen Immobilienmarkt sorgt noch immer für Verunsicherung bei deutschen Eigentümern und Kaufinteressenten. Sie fürchten, es könne auch in Deutschland zu ähnlichen Entwicklungen kommen. Diese Furcht beurteilt Markus Preller, Regionaldirektoren bei RE/MAX Deutschland Südwest, für unbegründet.

Das Platzen der riesigen Immobilienblase nennt Preller als Hauptfaktor für die Krise in den USA. „In kürzester Zeit sind die Immobilienpreise dort im Schnitt um 15 Prozent gestiegen. In der Hoffnung, die Immobilie mit möglichst viel Gewinn weiterzuverkaufen, haben viele extra einen Kredit aufgenommen.“ Als die Blase geplatzt ist und sie die Immobilien nicht zu dem gewünschten Wert absetzen konnten, sei auch der Traum vom großen Geld schnell zu Ende gewesen. „In Deutschland hingegen gibt es eine moderate Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt“, berichtet der RE/MAX-Experte weiter. Im Moment läge die Preissteigerung im Bereich der Einfamilienhäuser bei rund 2,5 Prozent. „Die Bildung einer derartigen Immobilienblase halte ich in Deutschland deshalb für unwahrscheinlich“, meint Preller.

Verschärft wurde die Problematik in den Vereinigten Staaten durch die Finanzpolitik der Banken, so der RE/MAX-Experte: „Die Krise in den USA ist hausgemacht. Die Banken haben bei der Vergabe von Immobilienkrediten zu wenig auf die Bonität ihrer Kunden geachtet. Als viele Eigentümer ihre Zinsen nicht mehr bezahlen konnten, gerieten sie in eine Krise.“ Hohe Kreditausfälle wie in den Vereinigten Staaten seien laut Preller in Deutschland kaum zu erwarten, denn die deutschen Banken würden die Bonität ihrer Kunden genau prüfen. Außerdem sei die amerikanische Finanzierungspolitik mit der deutschen nicht zu vergleichen. „In den USA ist eine 100-Prozent-Fremdfinanzierung etwas ganz Selbstverständliches. In Deutschland gibt es so etwas nur in Ausnahmefällen.“ Ebenso selten seien variable Zinssätze, die zum sprunghaften Ansteigen der Kredite in den Vereinigten Staaten geführt hätten: „Die Banken setzen hier auf Sicherheit, deswegen werden eher langfristige Zinsbindungen angeboten“, sagt der RE/MAX-Experte. „Zinsschwankungen sind für deutsche Eigenheimfinanzierer deswegen kaum ein Grund zur Besorgnis.“

Interessenten, die noch keine Immobilie gekauft haben, rät Preller auf ein angemessenes Eigenkapital sowie langfristige Festzinskredite zu achten. Schließlich sei „eine solide Finanzierung das A und O beim Immobilienkauf“. Um Kunden auch in Finanzierungsfragen bestmöglichen Service zu bieten, arbeitet RE/MAX in Süddeutschland seit Anfang diesen Jahres mit der Interhyp AG, dem größten unabhängigen Anbieter privater Finanzierungsdienstleistungen, zusammen. RE/MAX-Kunden können nun direkt auf die Baufinanzierungsrechner von Interhyp zugreifen, sich einen Überblick über die besten Konditionen im Markt verschaffen oder einen Termin für eine ausführliche persönliche Beratung vereinbaren. „Wir sind diese Verbindung eingegangen, um unseren Kunden einen Rundum-Service bieten zu können, der bei der Suche nach der Traumimmobilie beginnt und bei der Finanzierung noch lange nicht endet“, berichtet Markus Preller.

RE/MAX Deutschland Südwest
www.remax.de

RE/MAX, gegründet 1973 in den USA, ist das größte Immobiliennetzwerk der Welt. Seine enorme Wachstumskraft beruht zum einen auf der angebotenen Dienstleistung, zum anderen auf der Organisation als Franchisesystem. In den USA und Kanada hatte RE/MAX erheblichen Anteil am Wandel des Immobilenmarkts weg vom Privatverkauf hin zur allgemeinen Akzeptanz des Immobilienmaklers als professioneller Dienstleister. Mit demselben Anspruch ist die Masterfranchiseregion RE/MAX Deutschland Südwest auf dem Markt aktiv. Ziel ist die flächendeckende Präsenz und eine neue Qualität in der Vermittlung von Immobilien in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Weltweit arbeiten derzeit bei RE/MAX über 120.000 Immobilienmakler in 7.000 Büros und über 65 Ländern, in Deutschland über 500 Makler in rund 130 Büros.


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